ARBEITSCHRITTE

Im Rahmen des  Arbeitspaktes 1 wurden folgende Arbeiten bereits erledigt:

–       Erhebung der relevanten Daten und Statistiken, sofern sie erhältlich sind: Daten zu Sanierungen, Bevölkerungs- und Unternehmensstrukturen, Zahlen zu Struktur der Handelsflächen, deren Flächenbedarf, Tendenzen in Branchenentwicklungen,

–       Archivierung der Plandokumente der gründerzeitlichen Häuser, relevante Gesetze und ihre Handhabung, aktuelle Änderungen in der Gesetzgebung.

Im Rahmen des Arbeitspakets 2 wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

Interviews und Gespräche mit für das Projekt relevanten Schlüsselpersonen aus der Stadtverwaltung, der Immobilienbranche, aus der Baubranche und lokalen Organisationen (u.a Agenda, Gebietsbetreuung , Magistratsabteilungen, , der Wirtschaftskammer usw.) und mit Erdgeschoss-Nutzerinnen:

  • Beobachtung des Marktes: Was wird unter welche Bedingungen und wo zur Zeit zur Nutzung angeboten, Mietpreis- und Kaufpreisentwicklung in der EG-Zone
  • Informationssammlung zu bereits bestehenden Initiativen zur Nutzung der Erdgeschosszone
  • Feststellung von Eigentümer- und Vermieterinteressen und -strukturen: Welche Akteure bestimmen die Nachfrage und das Angebot
  • Feststellung der Beweggründe der Entscheidungsträger bei der Nutzbarkeit der EG-Räume
  • Erkenntnisse und Protokollführung zu folgenden vergleichbaren Best-Praxis-Beispielen: Welche relevanten Städte (wie Berlin, Hamburg und Leipzig) haben, welche Art der Programme? Welche Methoden wendeten sie an? Wie sind die Erfahrungswerte? Erfahrungsberichte?
  • Welche (neue) Förderungsmodelle für die Betriebe in der Erdgeschosszone gibt es in derzeit Wien? Wer kann sie in Anspruch nehmen?
  • Schaffung und Untersuchung Grundrissbeispiele der EG-Zone der gründerzeitlichen Häuser
  • Begrünungsbeispiele zur typischen Gründerzeit-Straßen auf konkreten Beispielen.

Im Rahmen des Arbeitspakets 3 wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

  • Erhebung, Untersuchung und Auswahl der Plandokumente zur Festlegung der Typologien in der Erdgeschosszone: Bebauungspläne, Baupläne usw.
  • Feldforschungen in gründerzeitlichen Bebauungsstrukturen: Feststellung der Leerstandarten
  • Typologische Darstellung der bestehenden Erdgeschossräume, ihre 3-D Darstellungen, die Ist-Stand sowie Gestaltungs- Umwandlungspotenziale zeigen
  • Feststellung der baulichen Eigenschaften Tragwerkmodelle, Rechtliche und statische Möglichkeiten zum Umwandeln und Umbauen
  • Widmung-bezogene behördliche Handhabung der Erdgeschossräume
  • Renderings und bildliche sowie planerische Darstellungen für eine neue Entwicklung der Gründerzeitlichen Straßen

Ein Schul-Hofbegrünungsprojekt mit Beteiligung wurde im Mai 2013 realisiert. Die Erkenntnisse, die daraus resultierten, fliesen in das ‚Smart Vienna‘ Projekt ein. Das Arbeitspaket 4 bestand aus Bewertung und Zusammenführung der Ergebnisse der Untersuchungen und Studien.

Die Ergebnisseder oben angeführten Projektarbeiten wurden systematisch dokumentiert und zum Teil für eine Publikation vorbereitet.

Ab September werden im Zuge der weiteren Arbeitsschritte bau-technische und kostenbezogene Aspekte der Nutzbarmachung und Sanierung der Erdgeschoss- und Souterrain-Räume behandelt.

Die Wirkung der Ergebnisse werden anhand der Präsentationen und Gesprächen mit VermieterInnen, Behörden und Nutzergruppen getestet. Dazu werden auch externe ExpertInnen (u.a. Baumeister, Haustechniker, ImmobilienexpertInnen) herangezogen.

Es wird auch versucht, einen Erdgeschossraum durch Anwendung der vorgesehenen Maßnahmen zu testen. Im Moment ist es nicht sicher, ob das finanziell und zeitlich machbar ist. Kontakte und Vernetzungen bzw. Suche am Markt dafür werden weiterhin vorangetrieben.

Die ergänzende Informationen zu Interessen und Beweggründe und Investitionsbereitschaft der EigentümerInnen, sowie finanzielle und steuerliche Konsequenzen im Falle der Sanierung  wurden Direkt am Markt getestet.

Ein Teil der Ergebnisse  werden auf diese Webseite zugänglich gemacht.